FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Thema Verein & Rollkunstlauf:


Wie geht der Verein mit Sars-Cov-2 um?

Rollkunstlauf kann als Einzelsport problemlos mit Rücksicht auf die Abstandsregeln ausgeübt werden. Wir orientieren uns an den Hygienekonzepten der Sportstätten und des Landessportbunds. Es gilt die Maskenpflicht, die allerdings während der direkten Trainingszeit ausgesetzt wird. Sollten die Hallen geschlossen werden, findet das Training auf der Außenbahn statt. Wird auch dies untersagt, gibt es ein Onlinetrainingsangebot für alle.


Gibt es eine Alterbegrenzung für eine Aufnahme?

Ja und Nein! Jeder ist Willkommen, allerdings haben wir nur begrenzte Plätze pro Altersgruppe. Bitte habt Verständnis, unsere Trainer können nur eine bestimmte Personenanzahl gewissenhaft und sicher trainieren. Grundsätzlich nehmen wir aber nur Kinder bis max. 9 Jahren als "Anfänger" auf, da dies das Durchschnittsalter der Gruppe ist. 


Was braucht man alles, um am Probetraining/ regulären Training  teilzunehmen?

Turnschuhe, sportliche Bekleidung (inkl. Socken), Getränk - alles bitte sicher verstaut in einer Sporttasche!

Rollschuhe gibt es auch bei den Probestunden vom Verein. Sollte die richtige Größe nicht vorhanden sein, müssen vorerst eigene Rollschuhe mitgebracht werden (hier gelten natürlich auch normale "Straßen-Rollschuhe").

Aktuell: Maske nicht vergessen!


Braucht man Helm, Knie- und Armschützer?

Nein! Fallen und Aufstehen wird gleich zu Anfang "gelernt". Dicke Schützer aus Plastik schränken die Bewegung ein und führen, ebenso wie ein Helm, möglicherweise selbst zu Unfällen. Wer sich dennoch sehr unsicher fühlt, kann natürlich Schützer mitbringen. Wir empfehlen dann dünne Stoffschoner für Knie, Ellenbogen und Handballen. 


Wann darf man an Wettbewerben teilnehmen? Wie steigt man in die Fortgeschrittenen-Gruppen auf?

Hat man gute Chancen auf Erfolg?

Schwer zu sagen. Nicht jeder ist mit Gleichgewicht, Sprungkraft oder Dehnbarkeit beschenkt - da hilft nur ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN! Wer nicht selbstständig auch außerhalb des Trainings an Dingen wie Dehnbarkeit arbeitet, kann Schwierigkeiten haben. Daher ist dieser Sport auch etwas auf die Unterstützung der Eltern angewiesen. Wir sind uns aber sicher: jeder hat gute Chancen, solange er Freude dabei hat und sich anstrengt! Wir unterstützen alle Läufer*innen auf ihren Leistungsstufen, ganz egal wo das sein mag!

Ein Aufstieg in den Wettbewerbsbereich + die Fortgeschrittenen-Gruppen ist nach Empfehlung der Trainer möglich.


Was wird für diesen Sport allgemein gebraucht? Wo kann ich mir entsprechendes Equipment besorgen?

Neben den bereits genannten Utensilien für den regulären Trainingsbetrieb, wird für die Teilnahme an Wettberwerben Vereinskleidung (Vereinskleid bzw. -hose und Vereinsjacke) und persönliche Kürbekleidung (Kleid bzw. Küranzug + Eis-/ Rollkunstlaufstrumpfhose) benötigt. Außerdem ist eine Anschaffung professioneller Rollen für verschiedene Böden sinnvoll. Trainingshilfen, wie Springseile und Pirouettentrainer, und Trainingskleidung, wie Trainingsröckchen, sind gern gesehen. Erworben werden können diese Dinge über den Fachverkäufer für Rollkunstlauf Orazio de Palo, mit dem wir als Verein zusammenarbeiten, oder Internetseiten wie Skatersworld. Einige günstige Alternativen findet ihr auch im Eiskunstlaufbereich von Decathlon. Die Finanzierung eingener Rollschuhe kann nach Absprache mit Hilfe des Vereins erfolgen.


Breiten- oder Leistungssport? Welcher Weg wäre das Beste für mich/ mein Kind? Wann muss man sich entscheiden?

Zunächst mal: Auf Wettbewerben werden die gelernten Elemente zu einer selbst gewählten Musik in Form einer choreographierten Kür in verschiedenen Leistungsgruppen gezeigt.


Im Rahmen des Leistungssports ist die auf Wettbewerben zu erbringende Leistung abhängig vom Alter. Ein Laufbahnstart in der sogenannten A-Schiene muss also recht jung, am Besten mit 5-6 Jahren erfolgen. Die erste Kürklasse, an der man auf Wettbewerben der A-Schiene teilnehmen kann, nennt sich Schüler D (8 - 9 Jahre) und beinhaltet bereits alle einfachen Sprünge, Pirouetten und Schritte. Es folgen die Kategorien der Schüler C (10 - 11), in der bspw. bereits erste Doppelsprünge gezeigt werden müssen, Schüler B (12 - 13), Schüler A (14-15), Jugend (16), Junioren (17 - 18) und Meisterklasse (ab 19). Kurz gesagt: mit dem Alter muss sich auch die Leistung steigern. Der Einstieg und das Bestehen im Leistungssportbereich sind sehr ansoruchsvoll, aber genau das richtige für Kinder und Jugendliche, die sich gerne messen, Spaß an Herausforderungen haben, sehr ehrgeizig sind und gerne eine ganz besondere sportliche Laufbahn einschlagen möchten. 


Im Bereich des Breitensports, der sich hier auch B-Schiene nennt, geht alles etwas entspannter zu. Hier ist die zu erbringende Leistung nicht abhängig vom Alter. So bleibt den Läufer*innen ein Wechsel in höhere Kürklassen nach Empfehlung der Trainer selbst überlassen. Begonnen wird hier auf Wettbewerben mit der Kürklasse der Anfänger, in der man erste anspruchsvollere Elemente zeigt, die sich aber auf eine geringe Anzahl beschränken. Ebenso in der folgenden Kategorie der Freiläufer. Die Kürklasse der Figurenläufer zeigt dann bereits schon alle einfachen Elemente, ähnlich wie es in der A-Schiene die Kürklasse der Schüler D verlangt wird. Es folgen dann die Kategorien Kunstläufer und Nachwuchsklasse, in denen man erste Doppelsprünge zeigt, ähnlich wie bei den Schülern C der A-Schiene. Die Höchstleistung in der B-Schiene ist die Kürklasse Cup.

Eine Ausnahme bildetet die Kategorie der Minis, diese beschränkt sich von <5 Jahren bis max. 7 Jahren und bietet auch den Kleinsten schone eine Wettbewerbserfahrung.

Der Breitensportbereich ist besonders für Kinder und Jugendliche die "spät" mit diesem Sport begonnen haben, oder die sich ganz individuell und ohne viel Druck am Besten entwicklen können das Richtige.


Ein Wechsel zwischen den beiden Schienen ist möglich. Dieses Prinzip gilt auch für die Wettbewerbsdisziplin Tanz. Erfahrungsgemäß streben viele Läufer*innen mit leuchtenden Augen die A-Schiene an, was wir gerne unterstützen. Doch Leistung ist für uns nicht Alles - wir setzten uns für den Erhalt und ein höheres Ansehen des Breitensports ein! Wir versuchen all unseren Läufer*innen die schönsten Erlebnisse in der Welt des Rollkunstlaufens zu ermöglichen, unabhängig von ihrem Leistungsbereich.


Darf man Zuschauen und Geschwister/ Freunde mitbringen?

Das stille und respektvolle Zuschauen ist in der Regel möglich. Wer nicht nur Zuschauen, sondern auch mitmachen möchte, muss sich für ein Probetraining anmelden.

Aktuell: Maske nicht vergessen!


Wie oft fahrt ihr zu Wettbewerben? Welche Veranstaltungen gibt es bei euch noch?

Wir nehmen uns vor, an mind. 5 Wettbewerben pro Jahr teilzunehmen. Je nach Bereitschaft der Läufer*innen und Eltern können es mehr oder weniger werden. Jedes Jahr gibt es eine Weihnachtsaufführung, bei der alle Läufer*innen mitwirken können. Außerdem planen wir zukünftig kleine Trainingslager, auch in Kooperation mit anderen Vereinen.


Mitgliedschaft? Antrag? Kündigung?

Nach den bis zu 2 Probestunden spricht der Trainer kurz mit den Erziehungsberechtigten und gibt den Kontakt der Organisatorin der Mitgliedsanträge (Fr. Hessing) weiter. Sie wird dann den weiteren Antragsabschluss leiten. Die Leihrollschuhe gibts vom Trainer nach Vetragsabschluss zum mit nach Hause nehmen. Ein Kündigungwunsch muss schriftlich an Fr. Hessing adressiert werden.